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"Das Hauptproblem ist die Unwissenheit der Ärzte."

Interview mit Professor Hans Rieth

Professor Dr. med Dr. med. vet. Hans Rieth war einer der führenden Mykologen in Deutschland. Im Februar 1994 verstarb der Nestor der Mykologie. Kurz vor seinem Tod gab er der "Zeitschrift für Umweltmedizin" folgendes Interview.

"Pilze hat jeder" - wie vernünftig ist diese Aussage?

Das ist Unsinn. Sicherlich, man sagt, Pilze sind überall. So von vorneherein kann man aber nicht behaupten, eine Pilzinfektion sei normal. Pilzinfektionen haben in der Medizin längst nicht den Stellenwert, der ihnen eigentlich gebührt.

Ist der Nachweis pathogener Hefen im Stuhl in jedem Fall krankhaft?

Handelt es sich zweifelsfrei um pathogene Candida-Arten wie etwa Candida tropicalis, Candida krusei oder Candida albicans, dann ist auf jeden Fall von einer Infektion zu sprechen. Zwar kann man mit einer schwachen Candida-albicans-Infektion wohl leben, wenn es aber zu viele Hefezellen werden, dann ist auch das pathologisch.

Wie gut sind die Nachweismethoden, die heute verwendet werden?

Richtig beweisbar ist eine Pilzinfektion nur durch eine Kultur. Häufig ziehen hier die Laboratorien eine Stuhlprobe heran, doch auch die ist nicht unproblematisch. Denn sie spiegelt meist nur die Dickdarmflora wider. Landläufig meint man, hier säßen die meisten Pilze. Das stimmt aber nicht. Sie sitzen in den rund vier Millionen Zottenzwischenräumen des Dünndarmes. Von dort aus gelangen sie über den Zottenkanal in das Venensystem und so in alle möglichen Organe.

Es wäre also wichtig zu wissen, wieviele Pilzherde im Dünndarm sind. Der ist nun aber ungefähr sieben Meter Darm vom Anus entfernt, was nicht unerhebliche Probleme bei der Untersuchung aufwirft. Eine andere Möglichkeit ist es, den Urin zu untersuchen. Denn Pilze können über den Blutstrom unter anderem auch in die Niere wandern, von wo sie wieder ausgeschieden werden.

Weiterhin sollte eine Kultur aus der Mundhöhle angelegt werden, denn von dort gehen letztlich alle Hefeinfektionen aus. Das ist ein besonderes Problem bei Menschen mit Zahnersatz: sie haben zwischen Prothese und Gaumen einen ewigen Infektionsherd.

Auch ist es interessant, den Magensaft zu untersuchen. Schließlich bleiben noch Blutuntersuchungen. Dort lassen sich die Pilze schon gelegentlich direkt nachweisen. Der Antikörpertiter hingegen gibt nur unzuverlässig Auskunft. Ein hoher Titer kann zum einen bedeuten, der Patient ist schwerkrank. Oder aber, er hat so große Abwehrkräfte, daß ihm die Pilzinfektion gar nichts ausmacht.

Wie sicher ist denn die Diagnostik mit einer Kultur?

Hier ist das Hauptproblem die Unwissenheit der meisten Ärzte. Es ist schlimm, daß sich zu wenig Ärzte mit diesem Sachverhalt auskennen: der Hautarzt hat mit inneren Pilzinfektionen nur sekundär zu tun. Der Internist wehrt sich, weil er sich eben nur mit den Organen, nicht aber mit ihrem Inhalt befaßt. Der Fäkologe müßte erst noch erfunden werden. Und der Laborarzt, der das alles untersuchen soll, hat die Mykologie - von einigen Ausnahmen abgesehen - nicht gelernt, ebensowenig sein Personal.

Wenn die Diagnose feststeht, wie sieht dann die Therapie aus?

Man muß den Leuten in erster Linie die Pilznahrung wegnehmen: das heißt jeden Zucker, auch Fruchtzucker, er ist für Hefen genauso gut. Wichtig sind für die Ernährung komplexe Kohlenhydrate, die Nahrung sollte zu rund 50 Prozent daraus bestehen. Kartoffeln, rote Bete und Wurzelgemüse sind gute Lieferanten dafür.
Zu viele Kohlenhydrate ernähren die Hefen allerdings auch wieder. Deshalb sollte auch der Brotkonsum eingeschränkt werden. Im Prinzip reichen die Kohlenhydrate im Gemüse fast aus. Wenn die Pilztherapie beendet ist, kann man sich aber auch sein Brot wieder schmecken lassen.
Die Dauer der Behandlung ergibt sich von selbst: bis die Pilze weg sind und dieser Befund durch eine Untersuchung erhärtet ist. Das Hauptproblem dabei ist aber die Ungeduld der Patienten.
Denn kaum ist eine Besserung eingetreten, das heißt, der Leib ist nicht mehr so aufgetrieben, die Blähungen sind zurückgegangen, das Herz ist nicht mehr spürbar, weil der Zwerchfellhochstand nicht mehr da ist - dann hört die Behandlung auf. Und prompt geht die Sache von vorne los.

Empfehlen Sie denn in jedem Fall zusätzlich zur Diät Medikamente?

Medikamente müssen sein. Die Diät hat eigentlich nur den Sinn, das enorme Wachstum der Hefen zu bremsen. Aushungern kann man sie nicht. Die menschlichen Darmsäfte können sie ebenfalls nicht abtöten. Pathogene Hefen sind nicht säureempfindlich, manche vermehren sich sogar noch bei pH 1. Von den über 200 Candida-Arten ist vielleicht ein Dutzend für den Menschen schädlich.
Besondere Probleme bereitet uns dabei Candida glabrata. Dieser Pilz ist besonders therapieresistent, und wir wissen noch nicht, warum.

Welche Medikamente empfehlen Sie?

Itrakonazol und Fluconazol sanieren den Darm nicht ausreichend. Hier sitzen aber die meisten Pilze. So gut diese Medikamente sind: es muß gleichzeitig unbedingt eine Therapie mit nicht resorbierbaren Medikamenten erfolgen.
Das sind Nystatin, Amphotericin B und Natamycin. Das sind die drei Mittel der Wahl für intestinale Candidosen.

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