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Kommentar zu diesem Interview

Dieser Fall enthält einige sehr typische Symptome, wie sie im Verlauf einer Pilzbesiedlung des Verdauungstraktes immer wieder zu beobachten sind - er enthält aber auch einige Angaben, für deren möglichen oder vermuteten Zusammenhang mit einer Pilzerkrankung es bislang nur sehr wenige oder gar keine Hinweise gibt.

Die typischen Symptome aus diesem Fall sind:
- Durchfälle (genausogut kann aber auch Verstopfung auftreten - sehr häufig schildern Pilzpatienten ein ständiges Wechseln zwischen Verstopfung und Durchfall. Typischerweise klagen sie auch über breiigen, klebrigen Stuhl.),

- ein Analekzem, ein juckender, rötlicher Hautausschlag am Darmausgang. Der Pilzbefall des Darms ist Quelle dieser lokalen Pilzinfektion. Die strapazierte Haut kann nach dem Stuhlgang heftig brennen. Die Infektion kann sich im Extremfall nicht nur bis auf die Gesäßhälften, sondern sogar bis auf die Beine oder die Leistenbeugen ausdehnen.

Die lokale Behandlung mit Anti-Pilz-Salben beseitigt zwar die Pilze überall dort, wo das Medikament aufgetragen wird - aber aus dem Darm und über die Blutbahn kommen ständig neue Pilze nach, so daß die Infektion immer wieder aufblühen kann.

Typisch ist auch, daß in solchen Fällen oft Kortisonsalben verschrieben werden, die zwar den Juckreiz nehmen, aber die Infektion weiter begünstigen. Die Behandlung einer Pilzinfektion mit einer reinen Kortisonsalbe allein ist nutzlos.

Kortison macht nur Sinn in Kombinationspräparaten, die mit einem pilztötenden Wirkstoff die Ursache des Ekzems beseitigen und gleichzeitig mit dem Kortison den oft sehr heftigen Juckreiz beseitigen, um die Abheilung zu beschleunigen.

- Typisch sind auch wechselnde Hautlokalisationen. Die Stelle am Hinterkopf in diesem Fall könnte durch Schmierinfektion oder über den Blutweg entstanden sein. Auch eine starke Schuppenbildung des Kopfes zeigen viele Pilzpatienten - sehr oft ist daran der Pilz "Pityrosporum ovale" schuld, ein Hefepilz, der im Verdacht steht, bei der Entstehung des seborrhoischen Ekzems wesentlich beteiligt zu sein.

- Auch die beobachteten Hexenringe könnten Ausdruck einer Pilzerkrankung gewesen sein, der Tinea corporis. Allgemein ist zu sagen, daß ein Pilzinfizierter gelegentlich auch anfällig für weitere Pilze ist, die sich an den unterschiedlichsten Körperstellen niederlassen können.

- Die beobachteten Hautveränderungen an den Ellenbogen oder den Sprunggelenken könnten ein "Candidid" gewesen sein. Damit reagiert der Körper auf eine Pilzinfektion mit der Ausbildung sehr typischer Hautausschläge, die einer Schuppenflechte gelegentlich durchaus ähneln können - zumal die geschilderten Veränderungen an den Ellbogen und Sprunggelenken typische Lokalisationen für eine Schuppenflechte sind.

- Chronische Müdigkeit, mangelnde Konzentrationsfähigkeit oder das Gefühl, wie durch Watte zu gehen, schildern viele Pilzpatienten. Allerdings ist hier zu bedenken, daß eine ganze Reihe anderer Erkrankungen ebenfalls eine chronische Müdigkeit auslösen können - wer ständig müde ist, hat deshalb nicht automatisch eine Pilzinfektion, diese ist nur eine von vielen möglichen Ursachen. Aber sie sollte in jedem Fall ausgeschlossen werden.

- Auch eine verstärkte Infektanfälligkeit schildern viele Pilzpatienten. Sie erklärt sich nach heutigem Wissensstand unter anderem daraus, daß das Immunsystem im ständigen Abwehrkampf gegen die chronische Pilzinfektion steht. Darüber hinaus sind Pilze wie Candida albicans aber in der Lage, das Immunsystem lahmzulegen und sogar in den körpereigenen Freßzellen zu überleben. Ausführliche Informationen dazu finden sich in den Büchern "Pilze im Körper - krank ohne Grund?" und "Mykosen des Verdauungstraktes".

- Kurzatmigkeit, unregelmäßiger Herzschlag und Druckgefühl in der Brust können Ausdruck eines Roemheld-Syndroms sein. Dabei drückt die übermäßige Gasproduktion der Hefen im Darm das Zwerchfell nach oben - dem Herzen wird der Platz zu eng, und die genannten Symptome treten auf. Auch eine unnormal schnelle Erschöpfbarkeit wie in diesem Fall kann auf einem solchen Roemheld-Syndrom beruhen. In Extremfällen lassen sich Herzrhythmusstörungen und sogar Herzschmerzen beobachten. Auch Blähungen entstehen durch diese Gasproduktion.

- Gelenkentzündungen werden bei einigen Pilzpatienten beobachtet. Es gibt mittlerweile etliche Rheumakliniken, die in ihre Routineuntersuchungen Pilztests aufgenommen haben, um Pilzpatienten gleich auszusortieren und gezielt zu behandeln.

Typisch ist im übrigen auch, mit welcher scheinbaren Gleichgültigkeit viele Pilzpatienten ihre Erkrankung nehmen. Solche chronischen Erkrankungen wirken selten lebensbedrohlich - und viele akzeptieren natürlich auch Fehldiagnosen, da sie fachlich gar nicht in der Lage sind, falsche Diagnosen zu widerlegen.

Immer wieder zu beobachten ist auch, daß Patienten vorschnell auf die "Psychoschiene" geschoben werden - alles, was sie sagen, wird dann in Zukunft als Aussage einer vermeintlichen psychischen Störung gedeutet und der Patient mit seinen in Wirklichkeit körperlichen, aber dem Arzt unbekannten Symptomen einfach nicht mehr ernst genommen.

Wenig bekannt ist dagegen über mögliche Zusammenhänge zwischen Hefepilzinfektionen und einer Erhöhung der Blutfette. Hier gibt es bislang nur einzelne Fallschilderungen und einige Labor- oder Tierversuche. Beispielsweise hemmt Cholesterin im Labor das Wachstum von Candida albicans, der am häufigsten bei Pilzpatienten gefundenen Hefe.

Im Tierversuch lassen sich mit einigen Mykotoxinen (Pilzgiften) erhöhte Fettspiegel und Gefäßverkalkung erzeugen - aber solche Wirkungen sind bei den von Hefen produzierten Giften unseres Wissens bislang nicht entdeckt worden. Wissenschaftlich fundierte Aussagen über einen möglichen Zusammenhang lassen sich deshalb zur Zeit nicht machen.

Ähnliches gilt für vermutete Zusammenhänge zwischen Pilzinfektionen des Verdauungstraktes und Entzündungen der Regenbogenhaut (Uveitis). Hier gibt es nur einzelne Studien, die bei Uveitis-Patienten deutlich häufiger Pilzinfektionen nachwiesen, als normalerweise zu erwarten gewesen wären. Nach diesen Studien wäre die Uveitis keine direkte Infektion, sondern eine indirekte entzündliche Reaktion auf Zellbestandteile der Hefen, die im Körper kursieren.

Auch hier ist das letzte wissenschaftliche Wort noch lange nicht gesprochen. Es sei an dieser Stelle aber darauf hingewiesen, daß die Etats für die Erforschung von Pilzkrankheiten im Vergleich mit anderen Budgets lächerlich gering sind. Mancher, der sich damit befaßt, wird eher belächelt und nicht ernst genommen. An manchen Hochschulen soll es sogar das Ende der wissenschaftlichen Karriere sein, wenn ein junger Arzt zu erkennen gibt, daß er sich für Pilzinfektionen interessiert.

Hier bleibt nur festzustellen, daß einiges von dem Geld, was heute in die sicherlich notwendige Erforschung der Gentechnik und anderer hochtechnologischer Wissenschaft gesteckt wird, vielleicht in der Erforschung von eher banalen erscheinenden Pilzkrankheiten wesentlich besser angelegt wäre.


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